Wer kreativ arbeitet, arbeitet oft anders. Einkommen können schwanken, Aufträge und Engagements wechseln und Instrumente oder technisches Equipment sind manchmal ein wesentlicher Teil der beruflichen Existenz.
Deshalb beschäftige ich mich besonders mit der Absicherung von Musikern, Künstlern und anderen kreativen Berufen. Gemeinsam schauen wir uns an, welche Risiken für deine Tätigkeit wirklich relevant sind und welche Lösungen dafür infrage kommen.
Dabei gilt auch hier: Nicht jede Versicherung ist für jeden notwendig. Entscheidend ist, was zu deinem Beruf und deiner persönlichen Situation passt.
Ob du freiberuflich, angestellt oder projektbasiert arbeitest – die Anforderungen an deine Absicherung können sehr unterschiedlich sein. Besonders diese Bereiche können eine Rolle spielen:
Nicht jede Versicherung passt zu jeder Tätigkeit und manche Risiken benötigen spezielle Lösungen.
Ich arbeite deshalb auch mit Anbietern und Konzepten, die auf Musiker, Künstler und kreative Berufe ausgerichtet sind. Gemeinsam schauen wir, welche Risiken für deine Tätigkeit tatsächlich relevant sind und welche Absicherung dafür infrage kommt.
Für Musiker, Künstler und andere kreative Berufe ist die eigene Arbeitskraft häufig die wichtigste Grundlage für das Einkommen. Fällt sie aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls länger aus, können die finanziellen Folgen erheblich sein – besonders bei Selbstständigen und Freiberuflern.
Eine klassische Berufsunfähigkeitsversicherung ist allerdings nicht für jeden kreativen Beruf gleich einfach zu bekommen. Tätigkeit, gesundheitliche Vorgeschichte und die konkrete Ausgestaltung des Berufs spielen bei der Prüfung durch die Versicherer eine wichtige Rolle.
Deshalb schaue ich mir zuerst genau an, was du tatsächlich beruflich machst. Ein selbstständiger Musiker auf Tour hat andere Voraussetzungen als beispielsweise ein Musiklehrer, Fotograf, Designer oder eine angestellte Person in einem kreativen Beruf.
Je nach Situation können unterschiedliche Möglichkeiten zur Absicherung der Arbeitskraft infrage kommen. Entscheidend ist, welche Lösung zu deiner Tätigkeit, deinem Einkommen und deinem persönlichen Absicherungsbedarf passt.
Gerade bei kreativen Berufen lohnt es sich deshalb, die Möglichkeiten individuell zu prüfen, bevor man eine bestimmte Form der Absicherung ausschließt.
Wer als Musiker, Künstler oder Publizist selbstständig arbeitet, hat bei der Altersvorsorge besondere Voraussetzungen. Eine wichtige Rolle kann dabei die Künstlersozialkasse (KSK) spielen.
Wer die Voraussetzungen für die Künstlersozialversicherung erfüllt, ist darüber unter anderem in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert. Das ist eine wichtige Grundlage für die spätere Altersvorsorge – bedeutet aber nicht automatisch, dass die daraus entstehende Rente für die persönlichen Wünsche im Alter ausreicht.
Deshalb schaue ich mir zunächst an, welche Ansprüche bereits bestehen. Dazu gehören beispielsweise die gesetzliche Rentenversicherung über die KSK, frühere Ansprüche aus einer Beschäftigung und bereits vorhandene private oder betriebliche Vorsorge.
Erst danach stellt sich die Frage, ob zusätzlich vorgesorgt werden sollte und welche Lösung dafür geeignet ist.
Gerade bei Selbstständigen und Kreativen können die Einnahmen schwanken. Eine zusätzliche Altersvorsorge sollte deshalb nicht nur langfristig sinnvoll sein, sondern auch zur persönlichen Einkommenssituation und zur gewünschten Flexibilität passen.
Je nach Situation können beispielsweise private oder fondsbasierte Vorsorgelösungen oder eine Basisrente infrage kommen. Dabei betrachten wir nicht nur mögliche Renditechancen, sondern auch Kosten, steuerliche Aspekte, Flexibilität und Risiken.
Eine gute Altersvorsorge sollte auch dann zu dir passen, wenn ein Jahr einmal anders läuft als geplant.
Für Musiker ist ein Instrument oft weit mehr als ein wertvoller Gegenstand. Es ist Arbeitsmittel und Grundlage für Proben, Auftritte und Unterricht. Entsprechend ärgerlich – und manchmal teuer – wird es, wenn ein Instrument beschädigt wird oder verloren geht.
Eine spezielle Instrumentenversicherung kann deutlich weiter gehen als der Schutz einer klassischen Hausratversicherung. Je nach Tarif können beispielsweise Beschädigungen, Sturz- und Transportschäden, Diebstahl oder Abhandenkommen versichert sein – und das auch unterwegs, bei Proben, Auftritten oder auf Reisen. Häufig wird hierfür eine sogenannte Allgefahrendeckung angeboten: Grundsätzlich sind Schäden versichert, soweit sie in den Bedingungen nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind.
Dabei lohnt sich ein genauer Blick auf die Bedingungen. Neben dem Instrument selbst können je nach Vertrag beispielsweise Koffer, Bögen, Verstärker, Mikrofone oder weiteres Equipment mitversichert werden. Auch Geltungsbereich, Versicherungssumme sowie die Entschädigung zum Neu- oder Zeitwert können sich unterscheiden.
Gerade wenn du dein Instrument beruflich nutzt, regelmäßig transportierst oder damit auf Tour bist, sollte der Versicherungsschutz zu deinem tatsächlichen Musikeralltag passen.
Ein Konzert, eine Ausstellung, ein Workshop oder ein anderes Event bringt nicht nur organisatorische Arbeit mit sich. Wer selbst als Veranstalter auftritt, kann auch für Personen- oder Sachschäden verantwortlich gemacht werden, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung entstehen.
Eine Veranstaltungshaftpflicht kann solche Haftungsrisiken absichern. Das kann beispielsweise relevant werden, wenn sich ein Besucher verletzt oder durch die Veranstaltung fremdes Eigentum beschädigt wird.
Wichtig ist dabei die Frage, wer tatsächlich Veranstalter ist. Wer lediglich als Musiker oder Künstler für einen Auftritt gebucht wurde, benötigt nicht automatisch eine eigene Veranstaltungshaftpflicht. Organisierst du dagegen selbst Konzerte, Workshops oder andere Events, sollte geprüft werden, welcher Haftpflichtschutz dafür notwendig ist.
Je nach Veranstaltung spielen außerdem Teilnehmerzahl, Veranstaltungsort, Dauer und Art des Events eine Rolle. Deshalb sollte der Versicherungsschutz zum konkreten Vorhaben passen.
Nicht jeder Auftritt braucht eine Veranstaltungshaftpflicht – entscheidend ist, welche Verantwortung du bei der Veranstaltung übernimmst.
Kleine Ursache, große Wirkung: Wenn bei deiner beruflichen Tätigkeit ein Personen- oder Sachschaden entsteht, kann daraus schnell eine hohe Schadenersatzforderung werden.
Eine klassische Privathaftpflichtversicherung greift grundsätzlich nicht für Schäden aus einer beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit. Umgekehrt ist eine reine Berufshaftpflicht nicht dafür gedacht, deine privaten Haftpflichtrisiken abzusichern.
Für Musiker, Künstler und andere kreative Berufe gibt es deshalb spezielle Haftpflichtkonzepte. Über meinen Kooperationspartner Erpam kann beispielsweise beruflicher und privater Haftpflichtschutz in einem Vertrag kombiniert werden.
Das ist gerade für Musiker, DJs, Künstler oder Tontechniker interessant, die beruflich in ganz unterschiedlichen Situationen unterwegs sind – bei Auftritten, Produktionen, Proben oder anderen Projekten.
✅ Privater Haftpflichtschutz – kann direkt in das Konzept eingeschlossen werden
🚗 Bestimmte nicht zulassungs- oder versicherungspflichtige Fahrzeuge und Arbeitsmaschinen
👷 Beauftragung von Fremdfirmen – beispielsweise bei bestimmten Ansprüchen aufgrund eines Auswahlverschuldens
📦 Be- und Entladeschäden – etwa beim Transport von Instrumenten oder Equipment
🛡️ Vorsorgeversicherung und Versehensklausel – für bestimmte neu hinzukommende oder versehentlich nicht gemeldete Risiken
Welche Leistungen, Versicherungssummen, Selbstbeteiligungen und räumlichen Geltungsbereiche tatsächlich vereinbart sind, ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot und den Versicherungsbedingungen.
Du möchtest wissen, welche Absicherung zu deinem Beruf als Musiker, Künstler oder Kreativer passt? Dann schauen wir uns gemeinsam an, was bereits vorhanden ist, welche Risiken für deine Tätigkeit wirklich relevant sind und wo Handlungsbedarf besteht.